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newsletter.03.10
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On Top
Cebit Global Conferences: Service-Innovation durch IT
„Wie wird die IT Wirtschaft und Gesellschaft bis 2020 verändern?“ – mit diesem Thema beschäftigen sich führende Persönlichkeiten aus der IT-Welt auf der Cebit Global Conference 2010. Als Sprecher wird Cirquent CEO Thomas Balgheim erläutern, wie die IT künftig einen positiven Wertschöpfungsbeitrag für Unternehmen leisten kann.
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On Top
Cebit Global Conferences: Service-Innovation durch IT
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Cirquent CEO Thomas Balgheim spricht auf den Cebit Global Conferences Quelle: Deutsche Messe Hannover
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Statt nur Kosten zu reduzieren, werden IT-Entwicklungen und -Anwendungen verstärkt darauf ausgerichtet sein, einen messbaren Beitrag zur Differenzierung der Unternehmen im Wettbewerb zu leisten. Laut Cirquent CEO Thomas Balgheim stehen IT-Verantwortliche und IT-Dienstleister vor einem Paradigmenwechsel: „Wir kommen allmählich an die Grenzen der Effizienzpotenziale. Und: IT kann und wird künftig mehr leisten, als nur Kosten zu senken. Die IT-Verantwortlichen werden innovative Anwendungen in den Vordergrund rücken, die positiv zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen. Es geht um Differenzierung und wie Unternehmen aus Sicht des Kunden in puncto Service, Komfort oder Erreichbarkeit umsatzwirksam punkten können. Die positiven Beispiele hierfür reichen vom Internet im Auto bis zur Online-Briefmarke.“ Thomas Balgheim nimmt am 3. März um 12.30 Uhr am Panel „Creative Technologies for dynamic times – How ICT empowers tomorrows business“ teil. Das Panel kann per Livestream verfolgt werden.
Sprecher auf der Cebit Global Conference 2010.
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Aus dem Blog
Von Cebit zu Cebisschen?
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Schadet das Web der Cebit?
Quelle: Deutsche Messe Hannover
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Heute startet die Cebit in Hannover. Sie ist nach wie vor die größte IT-Messe der Welt. Trotz des kontinuierlichen Aussteller- und Besucherschwunds in den letzten Jahren. Wird sich dieses Jahr das Blatt wenden und die Zahlen gehen wieder hoch? Unwahrscheinlich. Manche Aussteller sind vom Markt verschwunden, andere sind von der Cebit verschwunden und die, die der Cebit die Treue halten, tun dies auf verringerter Fläche. Die Wirtschaftskrise lässt grüßen.
Aber die Cebit hat nicht nur mit der Krise der Wirtschaft zu kämpfen. Sie kämpft auch mit der Krise der Groß-Messen. Es ist schon eine gehörige Ironie, dass die Cebit gegen die Auswirkungen genau jener Trends zu kämpfen hat, die sie auf der Messe zu zeigen versucht. „Das Internet der Dinge und das Internet der Dienste“ ist die Antwort des Zukunftsforschers Karger auf die Frage nach den Megatrends für die nächsten zehn Jahre. Gefunden auf dem Internet-Portal der Cebit.
Wird der Spagat gelingen, diese Groß-Messe zu halten, sowohl gegen den schier unaufhaltbaren Spardrang als auch gegen den Megatrend der Virtualisierung? Wir sind nicht nur mit Thomas Balgheim in den Clobal Conferences vertreten, wir sind auch in jedem Jahr wieder als teilnehmende Beobachter die ganze Zeit dabei. Unsere Eindrücke von der Cebit 2010 finden sich auf dem Cirquent Blog.
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Trends
Cebit: Vernetzte Welten
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Connected Worlds: Getrennte Welten wachsen zusammen
Quelle: Deutsche Messe Hannover
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4.157 Cebit-Aussteller aus 68 Ländern werden auf dem Gelände der Deutschen Messe in Hannover neue Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnologie präsentieren.
Immer einfacher, immer schneller, deutlich vernetzter „Connected Worlds“ heißt das diesjährige, gemeinsam mit führenden ITK-Unternehmen und dem Branchenverband Bitkom entwickelte Schwerpunktthema, das sich nach Angaben der Veranstalter durch fast alle Angebotsbereiche ziehen wird. Gemeint ist damit der rasante Prozess des Zusammenwachsens bislang weitgehend getrennter Welten, der sich in der fortschreitenden Konvergenz von Technologien ebenso dokumentiert wie in der Vernetzung weltweiter Märkte und Anwendungen. Die Arbeitswelt verbindet sich mit der Freizeit, Businesstechnik hält Einzug ins Privatleben, das Internet konvergiert mit anderen Medien. Informationstechnologie, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Automobil- und Medizintechnik – alles verbindet sich mit allem. „Wem es gelingt, verschiedene Bereiche möglichst intelligent zu vernetzen, der kann nachhaltigen Geschäftserfolg aufbauen“, erklärt Ernst Raue, Vorstand der Deutsche Messe AG. „Das gilt für IT-Hardware, für mobile Endgeräte, für Anwendungen im Netz, für die besten Nutzungskonzepte und nicht zuletzt für alle Anwendungen im beruflichen und privaten Umfeld.“ Damit fokussiere die Messe die wesentlichen Trends der ITK-Welt über die einzelnen Bestandteile der digitalen Wertschöpfungsketten hinweg. Immer einfacher, immer schneller und deutlich vernetzter, so laute das Motto für die Hardware- und Softwarelösungen der Zukunft.
Zunehmende Investitionsbereitschaft „Die Cebit kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, ist Raue zudem überzeugt. „In einigen Bereichen des ITK-Marktes hellt sich die Stimmung allmählich wieder auf, weil sich der Investitionsstau aus den vergangenen 18 Monaten langsam aufzulösen beginnt. Die Industrie hat natürlich noch mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen, aber die Zugkraft der Cebit ist ungebrochen.“ Eine aktuelle repräsentative Befragung der Cebit unter ITK-Anwendern habe gezeigt, dass die Investitionsbereitschaft in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen habe. „Die Unternehmen aus dem In- und Ausland gehen jetzt ITK-Projekte an, die sie 2008 und 2009 angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise auf Eis gelegt haben“, erklärt Raue. Das werde auch in Hannover spürbar werden.
Ähnlich zuversichtlich äußert sich auch Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Sein Verband erwartet, dass auf der Cebit Aufträge von mehr als zehn Milliarden Euro geschrieben und vorbereitet werden. „Das ist der stärkste Nachfrageimpuls, den man sich vorstellen kann“, so Scheer. „Die Märkte werden sich wieder stabilisieren, wozu die Cebit sicherlich ihren Teil beitragen wird.“
Mehr Infos und Messethemen unter: www.cebit.de
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Link-Tipps
Wege durchs Netz
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Verschiedene Suchdienste auf einen Schlag anzapfen mit Metasuchmaschinen Quelle: iStock
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Teil 2: Metasuchmaschinen Manchmal liefern Google, Yahoo & Co. (siehe Cirquent Newsletter 02.10) nicht die richtigen oder einfach nicht genug Treffer. Klar, in einem solchen Fall könnte man verschiedene dieser Allroundsuchmaschinen einzeln aufrufen und die Ergebnisse miteinander vergleichen. Einfacher geht das allerdings mit sogenannten Metasuchmaschinen. Deren Spezialität ist es, viele verschiedene Suchdienste auf einen Schlag anzuzapfen und die Ergebnisse übersichtlich auf einer Seite zusammenzufassen. Ein Klassiker dieser Art ist das von der Leibniz Universität Hannover betriebene MetaGer, mit dem sich gleichzeitig bis zu 53 verschiedene Recherchetools – darunter auch wissenschaftliche Datenbanken und diverse Spezialsuchdienste – abfragen lassen. Wer sich von der etwas antiquierten Oberfläche nicht abschrecken lässt und die vielfältigen Bedienoptionen zum Feintuning der Recherche nutzt, hat gute Chancen, auch bei abseitigeren Themen fündig zu werden. Seit 2005 gibt es zudem eine Weiterentwicklung des Projekts namens MetGer2, die zwar weniger Suchoptionen zulässt, dafür aber ein besseres Ergebnisranking bietet, weil sie veraltete Treffer sofort aussortiert.
Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch Ixquick, nach eigenen Angaben „die leistungsstärkste Metasuchmaschine der Welt“. Ob das wirklich so ist, sei dahingestellt, auf den übersichtlichen Ergebnisseiten jedenfalls finden sich ausschließlich Links, die in den angezapften Suchmaschinen eine Top-Ten-Platzierung erreicht haben. Eine tatsächliche Besonderheit der Suchmaschine hingegen ist, dass sie keine IP-Adressen der Benutzer speichert oder gar auswertet. Dafür gab’s im Juli 2008 vom europäischen Datenschutzbeauftragten sogar das erste Europäische Datenschutzgütesiegel.
Der Metasuchdienst Limmz schließlich wartet mit einer anderen Spezialität auf. Wer auf der aufgeräumten Startseite einen Begriff eingibt, kann danach auf einen der darunter platzierten Themenbuttons („Web“, „Bilder“, „Video“, „Musik“, „News“ und „Mehr“) klicken. Anschließend öffnen sich in rasender Schnelle neue Browserfenster mit verschiedenen Suchmaschinen, in denen diese ihre Ergebnisse präsentieren – für eine Metasuchmaschine zwar ein ungewöhnliches Funktionsprinzip, aber schon nach dem ersten Ausprobieren merkt man: erstaunlich effektiv.
MetaGer: www.metager.de MetaGer2: www.metager2.de lxquick: www.ixquick.de Limmz: www.limmz.com
Weitere interessante Metasuchmaschinen: Metacrawler: www.metacrawler.com (englischsprachiger Klassiker unter den Metasuchdiensten, bereits seit 1995 online) Kosmix: www.kosmix.com (bündelt die Suchergebnisse nach Themengebieten in klassischer Onlinemagazin-Optik) Viewzi: www.viewzi.com (bietet unter anderem viele unterschiedliche Oberflächen zur praktischen oder verspielten Aufbereitung der Suchergebnisse)
Lesen Sie im nächsten Cirquent Newsletter den dritten Teil unserer Serie „Wege durchs Netz“. Das Thema dann: Personensuchmaschinen
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