Falls der Newsletter und die enthaltenen Bilder nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie hier

Weiterempfehlen    Drucken

newsletter.07.10

Cirquent - your archITect
On Top
Trennlinie

Standard-SOA for Insurance

Die Versicherungswirtschaft bewegt sich derzeit in einem dynamischen Umfeld, das von Krise, Kostendruck und verschärftem Wettbewerb gekennzeichnet ist. Eine hohe Flexibilität und Agilität integrierter IT-Systeme ist in einer solchen Situation ein Muss – nicht zuletzt, um die sich aus den ständig wechselnden Herausforderungen ergebenden Veränderungen in den betriebswirtschaftlichen Prozessen abbilden zu können. Serviceorientierte Architekturen (SOA) sind bestens geeignet, genau dies zu leisten – idealerweise mit einer von vielen Versicherern unterstützten Standardsoftware. weiter lesen Link Icon

Trennlinie
cirquent-cartoon aus-dem-blog trends link-tipps-serie
vorschau_Cartoon_GutesSchlucken

Maschine gegen Mensch

IBM will einen Supercomputer bei einer ebenso beliebten wie vertrackten Quizsendung im US-Fernsehen antreten lassen – und gewinnen.

B2B im Social Web

Soziale Medien lassen sich auch sinnvoll in der B2B-Kommunikation nutzen, behauptet eine neue Studie – und zitiert Cirquent als gutes Beispiel.

Wege durchs Netz

Schwieriges fürs große Publikum aufbereitet: Das Web bietet unzählige Seiten, die einer Laienleserschaft die Welt der Wissenschaft erschließen.

vergrößern Link Icon weiter lesen Link Icon weiter lesen Link Icon weiter lesen Link Icon
On Top
Trennlinie

Standard-SOA for Insurance

Individuelle Orchestrierung und Parametrisierung einzelner Services mit SOA<br><br><br><br><br><br><br><br><br>Quelle: iStock

Individuelle Orchestrierung und Parametrisierung einzelner Services mit SOA








Quelle: iStock

Layoutelement

Die Finanz- und Wirtschaftskrise, ein immer schärfer werdender Wettbewerb und der daraus resultierende Kostendruck: Wie kann die Versicherungsbranche diesen Herausforderungen am besten begegnen? Serviceorientierte Architekturen (SOA), so die These von Christian Schmitz, Senior Consultant Insurance Non-Life bei Cirquent, in einem Beitrag für die Zeitschrift „Versicherungsbetriebe“, haben das Potenzial, genau dieser Aufgabe gerecht zu werden. Wegen des dynamischen Umfelds, in dem sich die Versicherer befänden, müsse die IT in die Lage versetzt werden, sich ständig verändernde betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse entsprechend abbilden zu können. Die mit einer SOA mögliche individuelle Orchestrierung und Parametrisierung einzelner Services erlaube es, solche Änderungen mit wenig Aufwand nachzuvollziehen.

Mehr noch: Die Assekuranzunternehmen, schlägt Schmitz vor, sollten sich zusammentun, um eine gemeinsame Standardsoftware auf Basis einer SOA zu entwickeln. Auf diese Weise müsse man „das Rad nicht jedes Mal neu erfinden“ und spare darüber hinaus Kosten. Der – naturgemäß vorhandene – Differenzierungsbedarf der einzelnen Versicherer lasse sich dadurch gewährleisten, dass einzelne Services der Softwarelandschaft durch kompatibel entwickelte Individualservices flexibel ausgetauscht werden könnten.

Der vollständige Beitrag von Christian Schmitz, in dem er detailliert aufzeigt, wie der Weg hin zu einer solchen „Standard-SOA for Insurance“ aussehen könnte, sich jedoch auch mit möglichen Argumenten gegen diesen Lösungsansatz auseinandersetzt, lässt sich hier kostenfrei online abrufen.

Aus dem Blog
Trennlinie

Maschine gegen Mensch

Ironie und Wortspiele: Für einen Computer sind die Quizaufgaben bei Jeopardy eine enorme Herausforderung<br><br><br><br><br><br><br>Quelle: IBM/Jeopardy Productions Inc.

Ironie und Wortspiele: Für einen Computer sind die Quizaufgaben bei Jeopardy eine enorme Herausforderung






Quelle: IBM/Jeopardy Productions Inc.

Layoutelement

Deep Blue hieß jener Supercomputer, den IBM 1996 erstmals in einen Wettkampf gegen den damals amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow schickte. Zwar gewann Kasparow den Wettbewerb unter Turnierbedingungen mit 4:2, dennoch konnte IBMs Rechner zwei der sechs Partien remis halten und eine sogar für sich entscheiden. Bereits ein Jahr später triumphierte Deep Blue dann auf ganzer Linie: Mit 3,5:2,5 gewann die hardwaretechnisch nochmals aufgerüstete Maschine gegen Kasparow und brachte dem stärksten menschlichen Spieler diesmal sogar zwei Niederlagen bei.

Es war ein prestigeträchtiger Erfolg, der dem Unternehmen weltweit Publicity eintrug. Allerdings gelang es den Ingenieuren und Marketingfachleuten bei IBM nicht, daraus ein marktfähiges Produkt abzuleiten oder gar Profit zu generieren. Die Herausforderung und technologische Glanzleistung – einen Computer zu konstruieren, der besser Schach spielt als der Mensch – ließ sich nicht in reale Anwendungsszenarien für Unternehmen transferieren. Nicht zuletzt deshalb begann der IT-Konzern vor einigen Jahren, nach einem ähnlich publikumswirksamen Vorhaben zu suchen – mit dem Unterschied, dass sich diesmal ein tatsächlicher Nutzen daraus ziehen lassen sollte.

Mit Millionen Dokumenten gefüttert
Watson heißt der neue Supercomputer, mit dem IBM genau dies nun erreichen will. Seit drei Jahren arbeitet ein Entwicklerteam unter der Leitung von Senior-Manager David Ferrucci daran, einen von IBMs BlueGene-Supercomputern mit komplexen Algorithmen zur Sprachanalyse und statistischen Auswertung aufzurüsten. Zusätzlich füttern die Ingenieure Watson mit Millionen von Dokumenten: Romanen, Theaterstücken, religiösen Werken, Wörterbüchern, Thesauri, Folksonomien, Taxonomien, Enzyklopädien – „einfach jeder Art von Referenz, die Sie sich vorstellen können“, wie Ferrucci erklärt. Ziel der gewaltigen Anstrengungen: Watson soll im kommenden Herbst vor laufenden Fernsehkameras bei der beliebten US-Quizsendung Jeopardy gegen zwei menschliche Gegenspieler antreten – und gewinnen.

Das ist eine keineswegs triviale Aufgabe. Schon seit vielen Jahren arbeiten Wissenschaftler in Unternehmen und Universitäten an solchen Frage-Antwort-Systemen. Die meisten dieser Künstlichen Intelligenzen (KI) allerdings sind nur in der Lage, einfach gestellte Fragen zu beantworten. An eine Maschine, die bei Jeopardy bestehen könnte, hat sich bislang niemand gewagt – ein Quiz, bei dem der Moderator die Fragen als Antworten stellt und diese noch dazu häufig als subtiles Wortspiel oder ironisch verklausuliert. Die Kandidaten müssen darauf mit der passenden Frage antworten. Darüber hinaus bedient sich die Sendung einer sehr breiten Palette an Wissengebieten: Geschichte, Literatur, Politik, Film, Popkultur, Wissenschaft, Sport und viele weitere Themen können vorkommen. All dies, verbunden mit der Geschwindigkeit, mit der die Kandidaten antworten müssen, macht Jeopardy zu einer enormen Herausforderung für Computersysteme.

Geheimhaltung auf beiden Seiten
Mit Watson, behauptet IBM nun, sei man erstmals in der Lage, unter realistischen Bedingungen in der Quizsendung zu bestehen. Ein IBM-Video auf YouTube zeigt den Rechner in Testduellen mit ehemaligen Jeopardy-Gewinnern. Über vieles allerdings hüllt man sich vor dem eigentlichen Showdown im Herbst noch in Schweigen. So mussten sich die bisher gegen Watson angetretenen Kandidaten auf Wunsch von IBM zu Verschwiegenheit verpflichten – nichts soll der Konkurrenz Rückschlüsse auf die eingesetzte Softwaretechnik erlauben, schließlich soll eine modifizierte Variante des Superrechners in den kommenden ein bis zwei Jahren als businesstaugliches KI-System an Geschäftskunden verkauft werden. Umgekehrt verweigern die Verantwortlichen des US-Fernsehsenders CBS, der die Sendung ausgestrahlt, Auskunft darüber, wer im Herbst gegen Watson antreten soll. Der Journalist Clive Thompson, der Watson bei einer Reihe von Testläufen beobachten durfte, spekuliert in der New York Times darüber, ob CBS Ken Jennings als Kandidaten aufbieten wird, den besten Jeopardy-Spieler, der jemals in der Sendung aufgetreten ist. Im Jahr 2004 gewann Jennings 74 Duelle hintereinander. Trete er an, so Thompson, werde Watson am Ende wohl doch verlieren. Zu routiniert sei ein solcher menschlicher Champion für ein Computerhirn. Aber wer weiß: Auch Garri Kasparow war sich vor seinen Duellen gegen Deep Blue sicher, dass er niemals gegen ein Schachprogramm verlieren würde. Er wurde eines Besseren belehrt.

Auf dem Cirquent Blog: Von Zuse zu Watson

Layoutelement
Feedback
Trennlinie

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Kommentare. Bitte schicken Sie eine E-Mail an: newsletter@cirquent.de

Layoutelement
Impressum Trennlinie Newsletter abonnieren und abbestellen Trennlinie

Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Cirquent GmbH. Realisierung: Ute Singer, Meike Leopold
Weitere: Corps. Corporate Publishing Services GmbH
Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Geschäftsführung: Thomas Balgheim (Vorsitzender), Bernd Stroppel; Aufsichtsrat: Paul Shelton (Vorsitzender)
Sitz und Amtsgericht: München HRB 51846

Hier können Sie den Newsletter abonnieren
Hier können Sie den Newsletter abbestellen





© Cirquent GmbH 2010