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Standard-SOA for Insurance
Die Versicherungswirtschaft bewegt sich derzeit in einem dynamischen Umfeld, das von Krise, Kostendruck und verschärftem Wettbewerb gekennzeichnet ist. Eine hohe Flexibilität und Agilität integrierter IT-Systeme ist in einer solchen Situation ein Muss – nicht zuletzt, um die sich aus den ständig wechselnden Herausforderungen ergebenden Veränderungen in den betriebswirtschaftlichen Prozessen abbilden zu können. Serviceorientierte Architekturen (SOA) sind bestens geeignet, genau dies zu leisten – idealerweise mit einer von vielen Versicherern unterstützten Standardsoftware.
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Standard-SOA for Insurance
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Individuelle Orchestrierung und Parametrisierung einzelner Services mit SOA
Quelle: iStock
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Die Finanz- und Wirtschaftskrise, ein immer schärfer werdender Wettbewerb und der daraus resultierende Kostendruck: Wie kann die Versicherungsbranche diesen Herausforderungen am besten begegnen? Serviceorientierte Architekturen (SOA), so die These von Christian Schmitz, Senior Consultant Insurance Non-Life bei Cirquent, in einem Beitrag für die Zeitschrift „Versicherungsbetriebe“, haben das Potenzial, genau dieser Aufgabe gerecht zu werden. Wegen des dynamischen Umfelds, in dem sich die Versicherer befänden, müsse die IT in die Lage versetzt werden, sich ständig verändernde betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse entsprechend abbilden zu können. Die mit einer SOA mögliche individuelle Orchestrierung und Parametrisierung einzelner Services erlaube es, solche Änderungen mit wenig Aufwand nachzuvollziehen.
Mehr noch: Die Assekuranzunternehmen, schlägt Schmitz vor, sollten sich zusammentun, um eine gemeinsame Standardsoftware auf Basis einer SOA zu entwickeln. Auf diese Weise müsse man „das Rad nicht jedes Mal neu erfinden“ und spare darüber hinaus Kosten. Der – naturgemäß vorhandene – Differenzierungsbedarf der einzelnen Versicherer lasse sich dadurch gewährleisten, dass einzelne Services der Softwarelandschaft durch kompatibel entwickelte Individualservices flexibel ausgetauscht werden könnten.
Der vollständige Beitrag von Christian Schmitz, in dem er detailliert aufzeigt, wie der Weg hin zu einer solchen „Standard-SOA for Insurance“ aussehen könnte, sich jedoch auch mit möglichen Argumenten gegen diesen Lösungsansatz auseinandersetzt, lässt sich hier kostenfrei online abrufen.
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Aus dem Blog
Maschine gegen Mensch
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Ironie und Wortspiele: Für einen Computer sind die Quizaufgaben bei Jeopardy eine enorme Herausforderung
Quelle: IBM/Jeopardy Productions Inc.
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Deep Blue hieß jener Supercomputer, den IBM 1996 erstmals in einen Wettkampf gegen den damals amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow schickte. Zwar gewann Kasparow den Wettbewerb unter Turnierbedingungen mit 4:2, dennoch konnte IBMs Rechner zwei der sechs Partien remis halten und eine sogar für sich entscheiden. Bereits ein Jahr später triumphierte Deep Blue dann auf ganzer Linie: Mit 3,5:2,5 gewann die hardwaretechnisch nochmals aufgerüstete Maschine gegen Kasparow und brachte dem stärksten menschlichen Spieler diesmal sogar zwei Niederlagen bei.
Es war ein prestigeträchtiger Erfolg, der dem Unternehmen weltweit Publicity eintrug. Allerdings gelang es den Ingenieuren und Marketingfachleuten bei IBM nicht, daraus ein marktfähiges Produkt abzuleiten oder gar Profit zu generieren. Die Herausforderung und technologische Glanzleistung – einen Computer zu konstruieren, der besser Schach spielt als der Mensch – ließ sich nicht in reale Anwendungsszenarien für Unternehmen transferieren. Nicht zuletzt deshalb begann der IT-Konzern vor einigen Jahren, nach einem ähnlich publikumswirksamen Vorhaben zu suchen – mit dem Unterschied, dass sich diesmal ein tatsächlicher Nutzen daraus ziehen lassen sollte.
Mit Millionen Dokumenten gefüttert Watson heißt der neue Supercomputer, mit dem IBM genau dies nun erreichen will. Seit drei Jahren arbeitet ein Entwicklerteam unter der Leitung von Senior-Manager David Ferrucci daran, einen von IBMs BlueGene-Supercomputern mit komplexen Algorithmen zur Sprachanalyse und statistischen Auswertung aufzurüsten. Zusätzlich füttern die Ingenieure Watson mit Millionen von Dokumenten: Romanen, Theaterstücken, religiösen Werken, Wörterbüchern, Thesauri, Folksonomien, Taxonomien, Enzyklopädien – „einfach jeder Art von Referenz, die Sie sich vorstellen können“, wie Ferrucci erklärt. Ziel der gewaltigen Anstrengungen: Watson soll im kommenden Herbst vor laufenden Fernsehkameras bei der beliebten US-Quizsendung Jeopardy gegen zwei menschliche Gegenspieler antreten – und gewinnen.
Das ist eine keineswegs triviale Aufgabe. Schon seit vielen Jahren arbeiten Wissenschaftler in Unternehmen und Universitäten an solchen Frage-Antwort-Systemen. Die meisten dieser Künstlichen Intelligenzen (KI) allerdings sind nur in der Lage, einfach gestellte Fragen zu beantworten. An eine Maschine, die bei Jeopardy bestehen könnte, hat sich bislang niemand gewagt – ein Quiz, bei dem der Moderator die Fragen als Antworten stellt und diese noch dazu häufig als subtiles Wortspiel oder ironisch verklausuliert. Die Kandidaten müssen darauf mit der passenden Frage antworten. Darüber hinaus bedient sich die Sendung einer sehr breiten Palette an Wissengebieten: Geschichte, Literatur, Politik, Film, Popkultur, Wissenschaft, Sport und viele weitere Themen können vorkommen. All dies, verbunden mit der Geschwindigkeit, mit der die Kandidaten antworten müssen, macht Jeopardy zu einer enormen Herausforderung für Computersysteme.
Geheimhaltung auf beiden Seiten Mit Watson, behauptet IBM nun, sei man erstmals in der Lage, unter realistischen Bedingungen in der Quizsendung zu bestehen. Ein IBM-Video auf YouTube zeigt den Rechner in Testduellen mit ehemaligen Jeopardy-Gewinnern. Über vieles allerdings hüllt man sich vor dem eigentlichen Showdown im Herbst noch in Schweigen. So mussten sich die bisher gegen Watson angetretenen Kandidaten auf Wunsch von IBM zu Verschwiegenheit verpflichten – nichts soll der Konkurrenz Rückschlüsse auf die eingesetzte Softwaretechnik erlauben, schließlich soll eine modifizierte Variante des Superrechners in den kommenden ein bis zwei Jahren als businesstaugliches KI-System an Geschäftskunden verkauft werden. Umgekehrt verweigern die Verantwortlichen des US-Fernsehsenders CBS, der die Sendung ausgestrahlt, Auskunft darüber, wer im Herbst gegen Watson antreten soll. Der Journalist Clive Thompson, der Watson bei einer Reihe von Testläufen beobachten durfte, spekuliert in der New York Times darüber, ob CBS Ken Jennings als Kandidaten aufbieten wird, den besten Jeopardy-Spieler, der jemals in der Sendung aufgetreten ist. Im Jahr 2004 gewann Jennings 74 Duelle hintereinander. Trete er an, so Thompson, werde Watson am Ende wohl doch verlieren. Zu routiniert sei ein solcher menschlicher Champion für ein Computerhirn. Aber wer weiß: Auch Garri Kasparow war sich vor seinen Duellen gegen Deep Blue sicher, dass er niemals gegen ein Schachprogramm verlieren würde. Er wurde eines Besseren belehrt.
Auf dem Cirquent Blog: Von Zuse zu Watson
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Trends
B2B im Social Web
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Erfolg mit Social Media setzt eine entsprechende Unternehmenskultur voraus
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Lohnt sich für Unternehmen, die im Business-to-Business-Bereich (B2B) unterwegs sind, ein Engagement in Facebook, Twitter & Co.? Passt das eine mit dem anderen überhaupt zusammen? Oder wird das Thema nur gehypt, von umtriebigen Web- und PR-Buden etwa, die ihren Kunden mal wieder das Neueste von Neuen aufschwatzen wollen? So ungefähr kann man die Fragestellung formulieren, die der kürzlich veröffentlichten bundesweiten Studie „Mehr Wert schaffen – Social Media in der B2B-Kommunikation“ der Hochschule Darmstadt im Auftrag der Agentur Profilwerkstatt zugrunde liegt. Herausgekommen ist dabei eine Art Praxisleitfaden, der Entscheidern hilft, sich ein Bild von der Kommunikation in der Social-Media-Welt zu machen und, daraus abgeleitet, ein eigenes Urteil darüber zu bilden, ob es sich für ihr Unternehmen lohnt, dort aktiv zu werden.
Der Studie zufolge basiert ein Erfolg versprechender Auftritt von B2B-Unternehmen in den Sozialen Medien vor allem auf zwei Säulen: einer durchdachten Strategie, die gleichzeitig als Grundlage für klare und prüfbare (Kommunikations-)Ziele dient, sowie der für alle Zielgruppen erkennbaren Schaffung eines deutlichen Mehrwerts, mit dem sich das Engagement im Social Web gleichsam selbst legitimiert. Darüber hinaus müssen Unternehmen jedoch weitere Voraussetzungen erfüllen: Offenheit, Lernfähigkeit, Dialogbereitschaft und relative Gleichberechtigung, so die Studienautoren, seien Basiskompetenzen der Social-Media-Kultur und sollten aus diesem Grund auch ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur sein. Vor allem die interne Kommunikation, die Kommunikation mit Kunden und das Employer Branding seien Handlungsfelder, in denen sich ein Social-Media-Engagement für B2B-Unternehmen lohne.
Cirquent als Best-Practice-Beispiel Im Rahmen ihrer Untersuchung analysierten die Studienautoren auch vier Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Branchen – darunter die Social-Web-Aktivitäten von Cirquent. Meike Leopold, PR-Managerin bei Cirquent, gab in diesem Zusammenhang detailliert Auskunft über das Engagement von Cirquent im – vor Kurzem zu den drei besten deutschsprachigen Corporate Blogs im Bereich IT gewählten – eigenen Blog, in Twitter, Second Life und anderen sozialen Medien. Und sie ist überzeugt, dass sich die Kommunikation von Cirquent im Mitmachnetz nicht nur für ihr eigenes Unternehmen auszahlt. „Heute geht es nicht mehr darum, ob man sich im Social Web engagiert, sondern höchstens um die Frage, auf welche Weise“, so Leopold. „Wir setzen mit unserem Engagement im Social Web ein deutlich sichtbares Zeichen für unsere Öffnung nach außen – Cirquent sucht aktiv den Dialog.“
Das deckt sich mit den Ergebnissen der Darmstädter Studie. Eine kreative und effiziente Nutzung des Webs in der Interaktion mit Zielgruppen, heißt es da, sei weniger eine Frage der Branche, sondern vielmehr Ausdruck einer offenen Unternehmenskultur – offen mit Blick auf Kunden, Partner, Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund halten die Autoren der Studie das Engagement von deutschen B2B-Unternehmen im Social Web für stark ausbaufähig. Eine Anleitung, wie es gehen kann, liefern sie gleich mit.
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Link-Tipps
Wege durchs Netz
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Wissenschaftliche Erkenntnisse spannend aufbereitet
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Teil 6: Welt der Wissenschaft Warum träumen wir eigentlich? Hat Archimedes die angreifende römische Flotte bei der Belagerung von Syrakus wirklich mithilfe riesiger Spiegel, die das Sonnenlicht bündelten, in Brand setzen lassen? Und wer zählt und klassifiziert eigentlich die vielen Millionen Organismen, die unser Planet beherbergt? Viele Fragen, die Wissenschaftler an Universitäten, Museen und anderen Forschungsinstituten beschäftigen, interessieren auch ein Laienpublikum. Eine Vielzahl (populär-)wissenschaftlicher Websites widmet sich deshalb der Aufgabe, solche Erkenntnisse spannend und anschaulich aufzubereiten. Zu den guten Angeboten im deutschsprachigen Raum zählen beispielsweise „Scinexx“, „Scienceticker“, „Sciencegarden“, „Wissenschaft-Online“, „Bild der Wissenschaft“ und „Spektrumdirekt“, aber auch die Wissenschaftsseiten von Publikumstiteln wie „Zeit“, „Süddeutsche“, „Spiegel“ oder „Stern“. Unter den unzähligen englischsprachigen Websites seien hier – um nur einige der prominentesten zu nennen – „New Scientist“, „Science Daily“, „The Scientist“, „Live Science“ und das Wissenschaftsblog von „Wired“ erwähnt, die allesamt mit einem breiten und gut gemachten Angebot an wissenschaftlichen Nachrichten und Dossiers, zum Teil auch Podcasts und Videos aufwarten können.
Kritische Wissenschaft Eine Reihe von Websites widmet sich dem kritischen Blick auf Pseudowissenschaftliches. „Esowatch“ etwa, ein internationales „Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme“, beschäftigt sich unter anderem mit der Widerlegung alternativ- und pseudomedizinischer Krebstherapien, völkisch-brauner Verschwörungstheorien, esoterisch inspirierter Verfahren der sogenannten Wasserbelebung („rechtsdrehendes Johannes-Wasser“) und anderer pseudowissenschaftlicher Scharlatanerie. Einer ähnlichen Aufgabe haben sich das „Center For Inquiry“, die „Skeptics Society“ und im deutschsprachigen Raum die „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ verschrieben, allesamt Non-Profit-Organisationen, die sich dem kritischen Denken und der wissenschaftlichen Entkräftung pseudo- oder parawissenschaftlicher „Erkenntnisse“ widmen („Gibt es Menschen, die Gedanken lesen oder in die Zukunft sehen können? Müssen wir uns vor Erdstrahlen schützen?“).
Erst lachen, dann nachdenken Dass Wissenschaft nicht immer nur bierernst sein muss, beweist schließlich die Website „Improbable Research“, deren Macher auch das Printmagazin „Annals of Improbable Research“ herausgeben und den sogenannten Ig-Nobelpreis verleihen. Mit beidem würdigt die Redaktion gemeinsam mit Wissenschaftlern der Harvard-Universität wissenschaftliche Leistungen, die, so die Eigenauskunft, „Menschen erst zum Lachen und dann zum Nachdenken anregen“. Im vergangenen Jahr etwa bekam der kalifornische Allergologe Donald Unger den IG-Nobelpreis in der Kategorie Medizin für seine Untersuchung, ob tägliches Fingerknacken Arthritis in der Hand verursachen kann. Nach eigenen Angaben knackte der bei der Preisverleihung 83-Jährige mehr als 60 Jahre seines Lebens täglich mindestens zweimal mit den Fingern seiner linken, nicht aber mit denen seiner rechten Hand – und bekam an beiden Seiten keine Arthritis.
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